Testmodul – Depression Symptome


Depressions-Coach – Soforthilfeprogramm

Symptome der Depression

Hier möchte ich dir eine kurze Übersicht geben, was an deinem Zustand gerade von deiner Depression hervorgerufen wird. Ich möchte dazu sagen, dass nicht jedes Symptom auf dich zutreffen muss. Da jeder Mensch unterschiedlich ist, zeigen sich auch Depressionen auf unterschiedliche Arten. Du kannst dir aber sicher sein, dass du mit keinem einzigen Punkt dieser Liste alleine stehst. Und um dir nicht nur vor Augen zu führen, was gerade nicht so gut funktioniert, gebe ich dir nach jeden Symptom auch gleich mit auf den Weg, wie du es selbst lindern und vielleicht sogar heilen kannst.

Der Weg aus Depressionen heraus besteht nicht aus einem großen Schlag, der all deine Probleme beseitigt. Er führt vielmehr da durch, sich Schritt für Schritt den verschiedenen Auswirkungen und Ursachen zu widmen. Das ist aber nicht so geradlinig, wie Kaffeebohnen-Laufen zu verstehen. Jedes Mal, wenn du dich einem Symptom widmest, beeinflusst du dadurch auch gleich alle anderen Symptome mit. Das Unterbewusstsein lernt immer mit.

Während du dich Schritt für Schritt mit all den Auswirkungen deiner Depression auseinandersetzt, beeinflusst du gleichzeitig auch die Ursachen deiner Depression. Deswegen ist nichts, was du tust umsonst. Jede Entscheidung, die du fällst und jeder Versuch, den du unternimmst, wirkt sich positiv auf deine gesamte Heilung aus, egal, ob er immer von Erfolg gekrönt ist oder nicht. Aber nimm dir nicht zuviel auf einmal vor. Sage dir nicht “Okay. Dann muss ich nur ganz schnell Schritt für Schritt alle Symptome behandeln, um komplett gesund zu werden”. Habe Geduld und überfordere dich nicht. Denn das hier ist kein Wettlauf. Du darfst dir alle Zeit nehmen, die du brauchst.

Schwierigkeiten, einzuschlafen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Einschlafen zu beschleunigen. Ein häufiger Grund, warum man schlecht einschlafen kann, ist das starke Grübeln im Bett. Wie du dieses Grübeln beenden kannst, lernst du beim Punkt “Grübeln”. Außerdem lernst du im Kapitel “Gedanken und Gefühle”, wie du dieses negative Gedankenkarussell an seiner Wurzel beseitigen kannst.

Ein anderer Grund für langes Wachliegen ist aber auch der Energieüberschuss am Abend. Je mehr du dich tagsüber bewegst, desto müder wirst du am Abend. Ein Spaziergang von täglich 20 Minuten kann hier schon manchmal kleine Wunder bewirken. Eine andere Möglichkeit, den Körper herunterzufahren, sind kleine Entspannungsübungen oder eine wechselwarme Dusche. Dafür wechselst du die Temperatur des Wassers mindestens zwei Mal von warm auf kalt und hörst am Ende immer mit kalt auf. Dann sofort abtrocknen und rein ins kuschelige Bett. Auf diese abrupten Temperaturwechsel versucht sich dein Körper natürlich immer anzupassen. Das kostet ihn eine Menge Energie, was dich direkt nach dem Duschen etwas schlapper werden lässt.

Ansonsten ist es ratsam, in den letzten Stunden vor dem Einschlafen vor folgenden Dingen Abstand zu bewahren:

  • Fernsehen und Computer (stimulieren deine Sinneseindrücke sehr stark und lassen dich deswegen nicht zur
  • Ruhe kommen, weil dein Gehirn zur Arbeit angeregt wird)
  • Drogen, Alkohol, Koffein, Schokolade
  • fettiges Essen weniger als 3 Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen
  • Sport weniger als 3 Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen

Antriebslosigkeit

Da bei Depressionen der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät, gibt es natürlich auch Auswirkungen auf deinen Energielevel. Findest du dich auch oft darin wieder, dass du weißt, du müsstest nur etwas Bestimmtes tun, damit es dir besser geht und du trotzdem keine Lust dazu hast? Lässt du auch viele Aufgaben einfach liegen, obwohl du weißt, dass du sie “eigentlich” machen “müsstest”?

Während einer Depression ist der Antrieb stark herabgesetzt. Mit dir ist dabei nichts falsch. Dieses Gefühl von Lust und Motivation kann aufgrund des gestörten Hormonhaushalts durch diese Krankheit einfach nicht wie gewohnt aufkommen. Wenn du es doch versuchst und dir immer wieder einredest, dass du “doch eigentlich MÜSSTEST”, schadest du dir mehr, als du dir hilfst. Deswegen zwinge dich zu nichts. Versuche einfach nur, in vielen kleinen Schritten vorwärts zu gehen, anstatt immer alles auf einmal erreichen zu wollen. So, wie es dich gerade nicht überfordert.

Anstatt eine ganze Hausarbeit zu schreiben, nimm dir erstmal nur vor, das Thema zu bestimmen und die Anfangssätze zu schreiben.

Anstatt das ganze Haus zu putzen, nimm dir erstmal nur das Abwischen der Schränke oder das Aufhaben der Klamotten vor.

Anstatt jede Woche 30 Minuten joggen gehen zu wollen, nimm dir erstmal nur 10 Minuten vor.

Anstatt dich mit all deinen Freunden auf einmal zu treffen, setze dir erstmal das Ziel, nur EINEN Freund anzurufen.

Nimm jeden Schritt einzeln und beschränke dich dabei auf das Wichtigste. Die Motivation und das Gefühl, “Lust” auf etwas zu haben, wird zurückkehren, wenn es dir wieder besser geht. Wenn du dich überforderst, erreichst du eher genau das Gegenteil. Nimm liebevoll an, was dir dein Körper sagt. Glaube nicht, dass du leistungsfähiger oder schneller sein musst. Deine Aufgabe ist es, für DICH zu sorgen und nicht, den Ansprüchen deiner Mitmenschen zu genügen. Mache deine Erledigungen in DEINEM eigenen Tempo.

Die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen

Mentale Stärke und Willenskraft sind pro Tag begrenzt. Stell sie dir als eine Art Energieanzeige vor, wie man sie in vielen Videospielen hat. Zum Beispiel gibt es in einigen Spielen die sogenannte “Mana”-Energie, die man braucht, um Zauber auszuführen. Jedes Mal, wenn du im Spiel zauberst (= eine Entscheidung triffst), dann verbrauchst du einen Teil dieses Manas und die Anzeige sinkt. Wenn die Anzeige auf Null steht, kannst du keine Zauber mehr ausführen.

So ist das auch mit Willenskraft. Du hast für jeden Tag nur eine bestimmte Menge an mentaler Stärke zur Verfügung. Je mehr Entscheidungen du triffst und je mehr Probleme du bewältigen musst, desto schneller sinkt natürlich deine “Energieanzeige” bis sie irgendwann auf Null steht und du dich ausgelaugt und überfordert fühlst. Ob deine Probleme für Andere nachvollziehbar sind, spielt dabei keine Rolle. Die Probleme, die für DICH präsent sind, zehren an deiner Energie. Während es in Videospielen oft verschiedene Möglichkeiten gibt, diese Anzeige wieder aufzufüllen, gibt es im wahren Leben nur eine: Schlaf. Jede Nacht lädt sich deine mentale Stärke wieder auf, damit du am nächsten Tag wieder neu anfangen kannst. Vielleicht wirst du schon festgestellt haben, dass du dich wesentlich fitter fühlst, wenn du eine Nacht mal so richtig durchgeschlafen hast.

Deine mentale Stärke ist außerdem wie ein Muskel: Du kannst sie trainieren. Je öfter du sie benutzt und BEWUSSTE Entscheidungen triffst, desto mehr trainierst du diesen Muskel und desto mehr Energie wird dir irgendwann für deinen Alltag zur Verfügung stehen. Während depressiver Episoden sinkt diese Anzeige ziemlich schnell – wie du sicher schon festgestellt hast- , da die Gedankenkarusselle und Gefühlsspiralen eine Menge Energie abverlangen. Wenn du mit der Zeit lernst, damit umzugehen, dann wirst du auch wieder mehr Kraft für Entscheidungen haben.

Übrigens trainieren auch winzig kleine, unwichtig erscheinende Entscheidungen diesen “mentalen Muskel”. Das kann ein einfach “Stopp!” sein, wenn du deine Gedankenkarusselle beenden willst. Du kannst ihn auch dadurch trainieren, indem du dich zu kleinen Handlungen im Alltag bewusst entscheidest, wie zum Beispiel “Ich werde jetzt auf Toillette gehen”, “Jetzt schreibe ich das auf” oder “Jetzt setze ich mich erst einmal hin”. Zwing dich hier aber zu nichts. Wenn deine Energie auf Null steht, dann steht sie auf Null und daran kannst du für diesen Tag nichts mehr ändern. Nimm hin, dass deine Energie noch für eine Zeit lang begrenzt ist und senke dein Tempo solange etwas. Deine größere Kraft und mentale Stärke wird mit der Zeit langsam zurückkehren. Gib dir die Zeit, in deinem eigenen Tempo zu genesen.


Das ist nur eine kleine Auswahl der beschriebenen Symptome. Andere Symptome, wie das Grübeln, Gedankenkarusselle, Schuldgefühle, Mutlosigkeit, Freudlosigkeit und viele mehr werden ausführlich im Depressions-Coach-Soforthilfeprogramm behandelt.

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