Testmodul – Gedankenkarussell stoppen


Depressions-Coach – Soforthilfeprogramm

Das Gedankenkarussell stoppen

Oft reicht schon ein kleiner Anlass, eine Kritik, eine Veränderung oder etwas Unvorhergesehenes aus, um ein niederschmetterndes Gedankenkarussell entstehen zu lassen. Es fängt mit einem einzigen Gedanken an und dann wird es immer mehr. Die Gedanken scheinen sich zu überschlagen und kommen einfach nicht zu einem Ende.

Das Wort “Karussell” ist hier oft sehr bezeichnend, denn die Gedanken scheinen sich im Kreis zu drehen. Man fängt irgendwie immer wieder von vorn an und findet doch keine Lösung für das Problem. Wahrscheinlich kennst du das auch. Es reicht oft ein kleiner Auslöser, nach welchem du dich schlecht fühlst und schon fangen die Gedanken an zu kreisen. Je länger sie kreisen, desto schwerer wird es für dich, damit aufzuhören. Sehr oft schleichen sich Fragen, wie “Warum bin ich so, wie ich bin?” oder “Was hat das alles für einen Sinn?” in das Karussell ein und dann folgen nur noch negative Gedanken.

Möchtest du auch lieber damit aufhören können? Sind es nicht diese negativen Gedankenkarusselle, in denen du am meisten leidest? Diese Karusselle können manchmal auch eine fast lähmende Wirkung haben. Während man völlig in seinem Kopf gefangen ist, fällt es einem noch schwerer als sonst, aktiv zu werden. Doch wie bekämpft man diesen Strom unendlicher Gedanken, die dich immer wieder herunterziehen? Wie schafft man es, die Notbremse zu ziehen, wenn man die Kontrolle über die eigenen Gedanken verloren hat?

Auswege aus dem Gedankenkarussell

Zum Einen rate ich dir, zuerst das Modul über Gedanken und Gefühle zu lesen. Dort wirst du schon viele Anreize finden, wie du deine Gedanken etwas beruhigen und somit etwas Abstand von deinen negativen Gedanken nehmen kannst. Zum Anderen können dir die Entspannungsmethoden aus dem Modul zu den Entspannungstechniken weiterhelfen. Es geht beim Unterbrechen des Gedankenkarussells aber nicht darum, überhaupt nicht mehr zu denken. Gedankenkarusselle sind nur dann unangenehm, wenn sie sich nur um negative Gedanken drehen. Du hast verschiedene Möglichkeiten, diese negativen Gedanken zu beenden:

  1. Du kannst deinen Fokus auf etwas Anderes/ Positives lenken.
  2. Du kannst diesen negativen Gedanken die Kraft nehmen, indem du sie auf ihren Wahrheitsgehalt hinterfragst.

Aber bevor du dich an das Stoppen der Gedanken machst, möchte ich, dass du dir Folgendes klarmachst: Diese Gedanken gehören zu dir. Du kannst dir wünschen, du hättest sie nicht, aber das wird nichts ändern. Du kannst sie stoppen, aber das wird nichts daran ändern, dass sie ein Teil von dir sind. Wie im Modul über die Gedanken schon beschrieben, ist es möglich, diese unbewussten Gedankenabläufe, diese Verknüpfungen in deinem Gehirn, zu verändern, aber das braucht Zeit und vor allem eins: Annahme. Verurteilung und Ablehnung können nie zu positiven Gedanken führen. Verurteilende und ablehnende Gedanken sind immer negativ, weswegen dir Gedanken, wie “Ich wünschte, ich wäre nicht so, wie ich bin” oder “Ich will diese Gedanken nicht haben” nichts helfen werden. Schon Laotse hat erkannt: “Du kannst einen Menschen nur ändern, indem du ihn akzeptierst”. Das gilt auch, wenn du dich selbst verändern willst.

Du wirst dich erst dann verändern können, wenn du liebevoll angenommen hast, wer du jetzt bist. Und wie du jetzt vielleicht schon selbst erkannt hast, ist kein Umstand, kein Charakterzug und kein Mensch wirklich “schlecht”, sondern er wird es erst durch unsere negative Bewertung. Und wer weiß: Vielleicht musst du dich ja gar nicht mehr so sehr verändern, wenn du erkannt hast, dass die meisten negativen Gedanken über dich selbst vielleicht gar nicht stimmen?

 


Die einzelnen Methoden zum Stoppen des Gedankenkarussells bekommst du im Depressions-Coach- Soforthilfeprogramm.


Wichtig ist, dass du dich zu nichts zwingst. In besonders stressigen Situationen bekommst du wahrscheinlich oft erdrückende Gedanken, wie “Das hat doch alles keinen Sinn”, “Ich schaffe das einfach nicht. Ich bin nichtmal gut genug, mir selbst zu helfen” oder “Warum funktioniert das alles bei mir nicht?”. Nimm diese Gedanken wahr, aber erkenne sie als das, was sie sind: Produkte von Schwarz-Weiß-Denkangewohnheiten und Verallgemeinerungen. Gedankenkarusselle sind am Ende nur das: eine Ansammlung von Gedanken. Du kannst diesen Gedanken glauben oder nicht. Du kannst ihnen die Gewalt über deine Entscheidungen geben oder dich bewusst für etwas anderes entscheiden. Wahrscheinlich siehst du oft keinen Sinn darin, etwas dagegen zu tun, weil “sie ja doch wiederkommen” und manchmal hast du das Gefühl, einfach keine Kraft mehr zu haben, aber:

Ein fröhliches Leben kommt nicht irgendwann einfach zu dir. Du erschaffst es selbst, indem du lebst, auch wenn du dich manchmal nicht danach fühlst.

Gehe deinen Weg weiter, sobald du dich in der Lage dazu fühlst. Deine Motivation und Lust werden wiederkommen, wenn es dir besser geht. Bis dahin darfst du dir selbst erlauben, auch mal nicht motiviert und lebensfroh zu sein. Du musst keinen Sinn in deinem Handeln sehen, um trotzdem ab und zu deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Du darfst auch mal unkonzentriert und nicht so leistungsfähig sein. Du darfst dich dazu entscheiden, ganz langsam, in winzig kleinen Schritten vorwärts zu gehen, denn erinnere dich: Du bist gerade krank und dadurch nicht ganz so leistungsfähig wie sonst. Das ist okay, denn diese Krankheit erhält sich nur so lange selbst am Leben, bis du anfängst, deine Entscheidungen wieder aktiv selbst zu treffen.

Es wird dir nicht immer gleich gelingen. Nicht alle Techniken zum Stoppen des Gedankenkarussells werden dir sofort helfen. Das ist in Ordnung. Gib dir Zeit. Probiere eine andere oder mach eine kurze Pause und versuche es später noch einmal. Laufen und Fahrradfahren hast du schließlich auch nicht an einem Tag erlernt.


Das ist nur ein kleiner Auszug. Das komplette Modul, sowie weitere Module zum Überwinden depressiver Episoden findest du im Depressions-Coach-Soforthilfeprogramm.

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